Wer denkt, dass Werbung eine Erfindung der Neuzeit ist, liegt gänzlich falsch. Schon bei den Ägyptern gab es den Einsatz von Werbemitteln. Nicht so ausgeprägt und Zielgruppenorientiert wie heute, aber es gab sie! Damals wurden Produktbeschreibungen in Steintafeln gemeißelt oder Marktschreier angestellt. Heute, wie wir es kennen, wird natürlich auf die neuste Technologie gesetzt.
Jeder kennt die Werbung im privat-rechtlichen Fernsehen. Aber kaum einer weiß wieviel Unternehmen heutzutage für Werbung tatsächlich ausgeben.
Seit SAT.1 und einige Tage später RTL ihren Sendebetrieb starteten, wird immer mehr Geld für Werbung ausgegeben.
Im Jahr 2006 investierten die Firmen rund 4 Milliarden Euro in Fernsehwerbung und 4,5 Milliarden Euro in die Werbung in Tageszeitungen. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr für rund 30 Milliarden Euro Werbungen geschaltet - das ist gut ein Prozent des Bruttoinlandproduktes.
Doch wer rastet, der rostet! Für die Werbeindustrie wird es Zeit neue, innovative Marketingmethoden zu erforschen. Dabei muss natürlich immer die Zielgruppe und die Kosten im Überblick gehalten werden.
Nach dem Boom des Fernsehers(nebenbei, ziemlich primitives Wort “fern-seher; Gerät zum Entferntes Sehen”), wird nun der neue Hype der Menscheit “das Internet”, in Augenschein genommen.
Nach den einfachen Bannern, die auf Produktwebseiten verlinkten, kamen Unternehmen wie “Google” und bildeten ein System hinter die Internetwerbung. GoogleAdWords und GoogleAdSense sind nur zwei Beispiele davon, wie das Internet mit einer derart komplexen Systematik als größtes und interessantestes Werbemittel genutzt wird.
Das WEB 2.0 biete aber noch viel mehr Möglichkeiten, dem Internet-User den Kopf mit Werbesprüchen- und bildern vollzupressen.
Über Facebook, Myspace und youtube und allen anderen interaktiven Seiten, öffnet sich eine neue Tür für die Werbebranche.